Kangeroo Island

16.11.2011

Zu unmenschlich früher Zeit aufgestanden!

Gegen halb sieben kam der Buss dann,ein grosser, und holte die Leute ab,die auf die Insel wollten.Ich gehe mal davon aus,dass die Leute nach der Ankunft verteilt werden.Zuerst fuhren wir aber ca. 1,5 Stunden nach Süden in Richtung Cape Jervis zum Hafen.Die Landschaft war wunderschön im frühen Morgenlicht,einfach toll. Die Fahrt mit der Fähre dauerte nur ca. eine halbe Stunde und dann standen dort am Hafen grosse und kleine Busse bereit.Wie ich vermutet hatte waren die Busse für die Zweitagestour die kleinen.Wir waren eine Gruppe von 14 Leuten,bunt gemischt,Franzosen,eine Norwegerin,mit mir drei Deutsche,ein österreichisches und ein schwedisches Ehepaar.Unser Guide hiess Greg und als erstes fuhren wir zu einer Farm,wo der Farmer himself uns zeigte wie das mit dem Scheren funktioniert.

Schafe

Kelpiedog

Dazu gehörte auch das Zusammentreiben der Schafe durch die Hunde.Die hatten es mir natürlich besonders angetan.Das Ganze war wirklich sehr informativ und es hat Spass gemacht mal life zu erleben wie so ein Schaf geschoren wird.

Und ran an die Wolle

Nackt

Anschliessend waren wir in einer Destillerie,in der Eukalyptusöl zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet wird.Der Duft hier war schon sehr intensiv.Hier hatten wir auch lunch und die ersten Kontakte innerhalb der Gruppe kamen zustande.

Später ging es dann zum Seal Bay.Dort hatten wir ein Führung am Strand entlang auf dem eine Unmenge von Seals lagen.Grosse,kleine und unglaubliche Riesen.Wir mussten genügend Abstand halten,denn die grossen Tieren können aggressiv reagieren und dann kann es ernst werden.

australische Seals
Müde vom Futter organisieren

Uh,uns gehts gut
   
Einfach nur süss

Das Bild dieser Tiere, die sich dort von ihrem 3tägigen Ausflug im Meer,bei dem sie sich Nahrung besorgen,nahm mich auch emotional sehr gefangen.Vor Allem als dann auch noch einige kleine Babyseals nach ihren Müttern riefen.Es ist schon unglaublich schön solche Tiere aus so grosser Nähe beobachten zu können.

Später fuhren wir zu einer Düne,auf der die jungen Leute dann Sandboarding machen konnten.

Littler Sahara

Am späteren Nachmittag erreichten wir dann Vivionne Bay,wo wir auch übernachten würden.Hier liefen eine Menge Kangeroos herum,denen man ganz nahe kommen konnte.

Hinterfront

Sie waren Menschen offensichtlich gewöhnt.Von dort aus machten wir dann einen Spaziergang durch den Bush bis zu einen traumhaft schönen Strand.Nach einem sehr leckeren BBQ fuhren wir nach Einbruch der Dunkelheit nochmal los um Pinguine zu sehen.

Pinguine bei ihrer Nachtwanderung

Es war ein rundum gelungener Tag.

17.11.2011

Nach dem Frühstück fuhren wir zu einer Stelle,von wo aus man ein Stück durch den Wald laufen und Koalas sehen konnte.Ausserdem gab es noch eine Menge wunderschöner Vögel,die dort in Schwärmen herumflogen.

Koala

... und nochmal

Danach stand ein längerer Walk an,für den wir 1,5 Std. Zeit hatten.Ich sonderte mich ein wenig von den anderen ab,da ich die Erfahrung gemacht habe,dass wenn man sich im Bush laut unterhält,die Chancen auf eine Begegnung mit der Tierwelt rapide sinken. 😉 Am Platypus Waterhole  blieb ich eine ganze Zeit für mich alleine sitzen und richtig,da kam aus dem Gebüsch ein Echidna, der langsam so sich hin wackelte.

Echidna
 
Bush

Irgendwie habe ich da die Zeit vergessen und meine Uhr hatte ja auch schon vor ein paar Tagen,ihren Geist aufgegeben.Mein Gefühl sagte mir nun,dass ich mich etwas beeilen sollte und richtig,sie warteten schon auf mich,ich war die Letzte.

Nach dem Lunch fuhren wir noch zur Flinders Chase und zu den Remarkable Rocks.

Me at "Remarkble Rocks"
Den Abschluss bildeten die NZL Seals,die ganz anders waren,als die australischen.Sie haben kein Fell und sie fangen sich ihr Futter so nebenbei,verbringen aber ein unmenge Zeit damit,miteinander in den natürlichen Pools dieser Felsküste zu spielen.
Playing seals
 
Me near the seals

Wir verliessen die Insel mit der Fähre um 7.30 p.m. und ich war um kurz nach 10 p.m. wieder im Hotel.

Ich hatte diese Tour gebucht,weil ich dachte,ich bin eben in der Nähe.Diese Insel ist unglaublich schön,abwechslungsreich und wirklich atemberaubend.Das hätte ich so nie erwartet.Lucky me! 🙂

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