Von Penong nach Streaky Bay

5.11.2011

Heute wollte ich nicht weit fahren,nur bis Streaky Bay.Soll wunderschön sein!

Also nach den üblichen morgendlichen Aufgaben ging es dann los und ich war um kurz vor acht auf dem Highway.Die Reste von Obst und Gemüse mussten weg,denn in Ceduna war Lebensmittelkontrolle.Der Sinn erschliesst sich mir nicht ganz,denn es lag ja nun schon etliche Kilometer hinter der Grenze.Egal,man will ja keinenÄrger wegen ein paar Äpfeln oder Gurken.Vor Ceduna war dann Kontrolle und der nette Mensch hat in meinen Kühlschrank geguckt.Ob ich auch noch Kartoffeln oder Zwiebeln hätte? Ups,die hatte ich vergessen,hätte teuer werden können,bis zu 1500 $. Also alles weg und weiter durch Ceduna durch.Dann wurde „Roadwork“ angezeigt,also schön vorsichtig fahren.

Neeee,ne???? da stand die Polizei und machte Kontrolle.Das sind ja ganz schlaue Kerlchen.Also wieder den Führerschein raus,nett gelächelt,man weiss ja nie…. und der Polizist freute sich auch mal einen internationalen Lappen in die Hand zu kriegen.Wo ich denn herkäme,etc. Kleiner Talk und weiter ging es!

Smoky Bay Jetty
und die andere Seite

Bis Smokey Bay,einem kleinen verschlafenenÖrtchen.Den Pub habe ich nicht gefunden,aber den „Gereral Store“, normaler weise hat es 260 Einwohner,im Sommer erhöht sich das locker auf 1800.

Kelpy Dogs
General Store Dog
Diese Infos bekam ich vom Besitzer des General Stores.
Ohne Worte
Ach ja,das Lehrerehepaar fuhr gerade auf den Campground.Hier trennten sich also unsere Wege.

Nach einem Kaffee und Sandwich ging es weiter nach Streaky Bay.Hier kam ich um kurz vor 12 an und bekam auch den gewünschten Platz nahe am Meer.Leider waren die Wolken,die ich schon am Morgen gesehen hatt mir gefolgt und kaum eine Stunde später fing es hier an wie aus Eimern zu schüzzen.Egal,morgen soll es wieder gut sein,also ist Ruhe angesagt,denn hier bleibe ich für 2 Nächte.

Abendstimmung in Streaky Bay
Schön,oder?

Vor der Dämmerung habe ich noch ein paar Bilder gemacht und nun geniesse ich im TV den Film „Spartakus“,denn ihr werdet es nicht glauben,so ein Teil ist in meinem Trucky auch drin.

6.11.2011

Heute morgen war ich noch ein bisschen müde,denn ich muss gestehen,ich bin erst spät eingeschlafen.Der Grund dafür war „meine“ Borussia.Ich habe das Spiel übers Ligaradio auf meinem Netbook verfolgt.Ist schon irre,was durch Technik alles möglich ist.Na jedenfalls haben sie gewonnen und ich freu mich riesig.

Sonntagmorgens auf dem Jetty
Streaky Bay

Nach dem Frühstück bin ich dann ganz gemächlich am Strand entlang in den Ort hineingegangen,denn ich musste Essensnachschub haben.Vorher war ich aber noch auf dem Jetty und habe anschliessend in einem Cafe mit Meerblick einen „flat white“ getrunken und zum ersten Mal „Scones“ mit Jam and Cream gegessen.

Hier gibt es noch ein paar alte Häuser
Wie diese hier
Von Scones hatte ich immer wieder gelesen,konnte mir aber nichts drunter vorstellen.Sie schmecken so ähnlich wie süsses Weissbrot.Genau das Richtige für einen Sonntagmorgen.

Dann habe ich im Supermarkt meine Vorräte aufgefüllt und sie in einer neu erworbenen Kühltasche zum Campground getragen.

Den Nachmittag habe ich am Strand und mit lesen verbracht.Zum ersten Mal in Australien hatte ich heute ein negatives Erlebnis.Ich habe die Pelikane fotografiert und kam mit einem Mann ins Gespräch.Als er mich fragte wo ich herkomme,sagte ich natürlich:Deutschland.Er sah mich an und antwortete:The Germans killed my uncle in second world war! Sprachs,drehte sich um und verschwand.Ich war sprachlos!Er war nicht viel älter als ich,konnte seinen Onkel also nicht gekannt haben.Na,ja,solche Typen gibt es ja in Deutschland auch.So eine Reaktion ist hier zum Glück selten.

Pelikan
...hebt ab

Heute geht es früh ins Bett,denn morgen muss ich mich mal um den Camper kümmern,Grauwasser ablassen und Frischwasser nachfüllen.

2 Antworten zu “Von Penong nach Streaky Bay”

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