Von Albany nach Esperance

Um 6.30 a.m. wurde ich durch leichtes Regentrommeln wach. Na prima,so hatte ich mir das aber nicht vorgestellt.

Also um kurz vorsichtig rein in Friedas Haus um menschlichen Bedürfnissen nachzugehen und da hatte sie schon den Frühstückstisch gedeckt,wie im 5 Sterne Hotel.Sehr schön und lecker!!! Also gefrühstückt,geduscht,meinen Trucky reisefertig gemacht und um kurz nach 9 war dann wieder „bye bye“ sagen angesagt.Ich hoffe,ich werde mit Frieda und Andrea in Kontakt bleiben.

Also rückwärts aus Friedas Ausfahrt raus,mit Hilfe der Rückfahrkamera und dann ging es wieder los.In Albany habe ich mich einmal verfahren,aber nur ganz kurz.Also wieder gewendet und in die richtige Richtung.Nach relativ kurzer Zeit war ich dann auch schon auf dem „South Coast Highway“. Das Navi zu mieten war eine gute Entscheidung.Es hilft,weil man sieht wieviele KM man am Tag noch vor sich hat und es sorgt für hemmungslose Lacher bei mir,wenn die nette Stimme die Strassennamen buchstabengetreu ausspricht.

Das Fahren ging heute schon ein Stück entspannter und so konnte ich mir auf gerader Strecke und davon gab es einige ;-D auch die Landschaft ein bisschen genauer anschauen,ohne natürlich die Konzentration zu verlieren.

Der Himmel war inzwischen blau geworden,mit vereinzelten Wolken. Die Landschaft wechselt zwischen Busch mit halbhohen Sträuchern und riesigen Getreidefeldern.Manchmal waren neben der Strasse kleine creeks, die auch zu dieser Jahreszeit  noch Wasser führten und in der Nähe blitzten dann blühende Pflanzen auf.Die Farben waren dann sehr intensiv,gelb,rot und ein unglaublich kräftiges lila.Manche Flüsse,über die ich fuhr hatten noch Wasser,bei anderen war der Flusslauf schon ausgetrocknet.Es gab aber auch etliche Kilometer,da waren die Sträucher und Bäume rechts und links der Strasse verbrannt.Aber das muss schon einige Zeit her sein,denn von unten kam kräftiges grün in allen Schattierungen nach und auch dort gab es blühende Pflanzen.

Wie jedes Mal fasziniert mich diese Landschaft immer wieder,der Wechsel von friedlich grasenden Schafen und Rindern und die bizarren,in den Himmel gestreckten toten Äste der Bäume.

Bei einem Stopp habe ich dann meine Technik rausgeholt und konnte so über das Autoradio die Musik von meinem I-Pod hören.Also John Williamson angestellt und wunderbar falsch mitgegrölt.Das hält fit!!! Zwischenzeitlich natürlich auch nochmal getankt,hier kostete der Diesel schon 1,50$.Egal,was kostet die Welt!!!

Ich habe auch immer wieder kleine Rauchpausen eingelegt.Das machte bei dem frischen Wind wieder fit und ich konnte meiner Sucht nachgehen.Dabei muss ich unbedingt erwähnen,dass sich mein Zigarettenkonsum drastisch verringert hat.

Campground in Esperance
     
Und nochmal

Gegen 4 p.m. habe ich auf dem „Seafront Caravan Park“ in Esperance eingecheckt. Hat alles wunderbar funktioniert,mein Trucky hat nun wieder Strom und ich Licht.Als erstes hab ich mir dann ein Glas Wein gegönnt und etwas später auch gegessen.Nun ist es gerade acht Uhr und ich merke wie ich langsam müde werde.

Morgen geht es dann in Richtung Fraser Range,wo ich zwei Tage bleiben werde.Ich gehe mal davon aus,dass ich dort kein Internet haben werde und somit zwei Tage „frei“ habe. 😀

2 Antworten zu “Von Albany nach Esperance”

  • elisabeth tartler sagt:

    Anne, das hört sich ja schon richtig gut an. Weiterhin gute Fahrt und Erholung.
    Liebe Grüsse aus dem Remstal

  • Teddy sagt:

    Na meine Kleine, ausgeschlafen ? Sicherlich schon unterwegs? Gute Fahrt.
    Du schreibst ja sehr schön und anschaulich, ich sehe Dich vor mir.
    Wir haben sonnige 18 Grad und es soll so einige Tage bleiben. Ich vermisse Dich.
    Bis dann Detlef

Schreib einen Kommentar

Du kannst diese Tags verwenden : <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>