Auf zum Top End – Jabiru

18.11.2011

Ok,also nochmal so früh aufstehen.Die Sachen hatte ich gestern schon gepackt und nach dem Frühstück ging es los in Richtung Flughafen.Na ja,mal sehen was sie wegen des Gewichtes sagen.Sie sagten nichts!!! Weil da keiner war. 🙂 Ich hab meine Tasche aufs Band gewuchtet,ich weiss wirklich nicht wieso die so schwer ist,und der vollautomatische Checkin sagte mir,dass ich 20$ zahlen müsse,weil die Tasche zu schwer ist.Ok,kein Problem,das geht ja noch.Auf meine Nachfrage bei einer netten Angestellten meinte die nur: It´s a flat rate. Na gut,so mag ich das.

Im Flieger hab ich erbärmlich gefroren.Dicke Jacke angezogen,mir eine Decke geben lassen und meinen Schal um Hals und Kopf gewickelt.Dann gehofft bis zum Frühstück wachzubleiben,was mir so gerade noch gelang und dann bis kurz vor der Landung geschlafen.Aus dem Flieger raus und………. ich war in den Tropen!!!

Anja stand schon da und wartete auf mich.Nachdem ich alles ausgezogen hatte,was ich entbehren konnte, fuhren wir gemütlich in Richtung Stadt,wobei ich erst mal einen genauen Überblick über die Aussenbezirke der Stadt bekam,denn ich kannte ja vom letzten Mal nur das Zentrum.Wir besorgten in der Mall noch ein paar Sachen und am Nachmittag checkten wir im Hotel ein.DANKE Willi!!! 🙂

Anschliessend  stand ein Spaziergang durch die Stadt an und da es schon 5 Uhr durch war auch das erste Glas Wein! Abends haben wir dann ausgezeichnet gegessen und auch getrunken.Ich glaube ich hatte einen kleinen Schwips.Ich habe tief und fest geschlafen!!!

19.11.2011

Oh,so lange geschlafen.Halb acht aufgewacht. 🙂

Lecker gefrühstückt,ausgecheckt und dann nach Parap zum Markt.Dorthaben wir ein bisschen rund geschaut und Farbe und Leinwand für Thommo eingekauft.Dann haben wir noch Grocery Shopping gemacht und sind anschliessend tanken gefahren.Der letzte Stop war dann am „Thirsty Camel“.     😀

Langsam sind wir dann in Richtung Kakadu gefahren.Der Himmel war voller Wolken und hin und wieder fing es an zu regnen.Kurze, heftige Güsse. Ich hatte immer wieder Fragen über Tiere,indiginous People und einige andere Sachen und Anja hat sie mir geduldig beantwortet.Kurz bevor wir nach Jabiru einfuhren haben wir dann noch einen Schlenker zur Uranmine gemacht und Anja hat mir erklärt,dass diese Mine zwar die Landschaft verschandelt,aber dass auf der anderen Seite der Kakadu Nationalpark nicht so existieren würde,wenn die Mine nicht wäre.

Bei Anja und Steve zu Hause angekommen haben wir erst mal den Wagen ausgeräumt und die Lebensmittel in der Küche untergebracht.Ich hab meine Tasche mal aufgemacht und ein wenig sortiert.Steve war dabei mit einem Freund einen von den Okas zu reparieren,der später verkauft werden soll.Hard work!

Anja hat asiatisch gekocht und nach dem Essen haben wir eine Weile zusammengesessen und erzählt.Um 10 p.m. war ich dann im Bett.

20.11.2011

Um kurz nach sechs wurde ich wach.Hab ja auch genaug geschlafen.Mit einer Tasse Kaffee hab ich mich nach draussen gesetzt.Die Luft war etwas kühler als noch gestern Abend,sie war voller exotischer Gerüche von den Pflanzen um mich herum.Einfach unglaublich.Ebenso unglaublich die Geräusche.Unendlich viele Tierstimmen,die ich natürlich nicht zuordnen konnte.Draussen vor dem Grundstück liefen langbeinige,weisse Vögel herum,die sehr geschäftig wirkten.Die Sinne werden hier oben ungemein beansprucht von den vielen Eindrücken.Die Wärme,die Düfte und die Tiere,ich denke das lässt die Uhren hier oben im Top End anders gehen.Etwas langsamer speziell zur Wet,die hier gerade mit der Build Up Season begonnen hat.Mit Regen muss immer gerechnet werden und es sind auch immer Wolken am Himmel,grosse,dunkle,bedrohlich aussehende Wolken.

Anja und Josie

Der Heli

Ich beschloss mit Josie eine Runde um den See zu machen.Also,etwas anziehen und los.Kein Mensch ist unterwegs.In der Nähe des Wassers wird die Luft noch schwerer von all den Gerüchen.Josie und ich laufen den Damm entlang.Es ist einfach schön.Wir gehen ungefähr eine Stunde und als wir wieder zu Hause ankommen ist es schon merklich wärmer und somit auch schwüler geworden.Also erst mal unter die Dusche und dann Frühstück.

Ich hatte schon gestern beschlossen,meinen Fön nicht auszupacken,denn es ist sinnlos meine Haare bei dieser Luftfeuchtigkeit föhnen zu wollen.Ausserdem vollkommen unsinnig sich dieser Marter auszusetzen.

21.11.2011

Nach dem Aufstehen hab ich mir zuerst wieder einen Kaffee gemacht und mich nach draussen gesetzt.Schön!!! Dann war Josie wieder dran,also los eine Runde um den See.Anschliessend hab ich mich draussen hingesetzt.Steve und Mal wirbelten um mich herum und plötzlich kam Anja aus der Tür und fragte ob ich fertig sei.Ups,da hab ich offensichtlich was nicht mitbekommen.Wir wollen fischen fahren.Also Klamotten gepackt,bin zwar ungeduscht,aber egal,rein ins Auto und los.

Boot zu Wasser

Weissbauchseeadler

Wendehals
Lilie (Seerose)

Wir fahren ca. 40 Min. bis zum Yellow River.Da war ich vor 2,5 Jahren auch schon mal.Das Boot wird zu Wasser gelassen,nachdem wir eingestiegen sind.Anja fährt das Auto weg und wir holen sie an einer Art Steg ab.Hier will und sollte niemand die Füsse oder sonst einen Körperteil ins Wasser halten,das könnte äusserst gefährlich sein.Überall sieht man die Krokodile aus dem Wasser schauen. Wir schippern,manchmal auch sehr schnell den Fluss entlang.Mel steht vorne am Bug und hält Ausschau nach Fischen verschiedenster Sorte.Die sind auch da,haben aber keine Lust sich fangen zu lassen.Es gibt aber auch sonst eine Menge zu sehen,Wasservögel verschiedenster Grösse und ich sehe auch wieder Seeadler,meine Lieblingsvögel.Es ist wunderschön hier entlang zu fahren.

Am Nachmittag,nachdem Philip aus der Schule gekommen ist,fahren wir wieder los.Diesmal zum East Alligator River.Warum dieser Fluss so heisst,brauche ich wohl nicht zu erwähnen.Da die Mozzies vor Einbruch der Dunkelheit kommen können habe ich mir eine lange Hose und ein langärmliges Shirt angezogen.Aber statt der Mozzies kommt der Regen.Ein warmer,heftiger Regen.Ich werde nass bis auf die Haut,aber das ist egal,trocknet wieder.Durch den Regen sieht die Landschaft aus wie in Nebel gehüllt.Die Farben werden weich und das Ganze kommt mir vor wie eine Märchenlandschaft.

Ein Vorhang aus Regen

Die Dämmerung kommt wie in diesen Breiten schnell und wir fahren zurück.Anja nimmt mich mit nach Oenpelli.Dort holt sie ihren Freund Thommo ab.Oenpelli liegt hinter der Grenze zu Arnhemland.Anja hat ein Permit und so darf sie herein.Nach der Durchfahrt des South Alligator Rivers haben wir 15 km vor und,die es in sich haben.Es ist Dirt Road und da es heftig geregnet hat gibt es grosse Pfützen und der Rest der Strasse ist sehr seifig.Aber Anja meistert das mit Bravour.Auf dem Rückweg dann wieder durch den Fluss.Da stehen einige Angler an der Seite auf den Steinen mittendrin.Haben die die Krokodile nicht gesehen???

Durchfahrt des East Alligator River

Dirt Road

Steve,Mal und Philip haben gesehen,dass wir wieder über den Fluss sind und machen sich auf den Weg zur Bootsrampe.Anja fährt den Trailer im Dunkeln ins Wasser und das Boot wird aufgeladen.Nun alle rein und es geht nach Hause.

Das war ein wunderschöner Tag.Meine Klamotten sind schon fast wieder trocken.All is good!!! 😀

22.11.2011

Heute Vormittag habe ich eine ganze Zeit mit Thommo zusammen draussen gesessen und ihm beim Malen zugeschaut.

Thommo beim Malen
Beim Malen
Es ist faszinierend,wie dünn die Linien sind die er macht.Er beginnt mit weiss und dann folgen die anderen Farben nach und nach.
Fast fertig
Seine Werkzeuge macht er sich selber.Es ist eine Art faseriges Reedgras,dass er in Wasser einweicht und zuerst mit einer Rasierklinge die äusseren Schichten entfernt.Dann nimmt er nur seine Finger um die weiteren Schichten wegzunehmen.Zum Schluss bleibt eine einzige Faser über,mit der er dann die Linien zieht.Ich versuche die einzelnen Tiere auf seinem Bild zu erkennen.Es ist ein grosses Krokodil,zwei Schildkröten,Barramundis und auf einer Seite eine Menge Seerosen.Auf der anderen Seite ist eine dunkle Gestalt zu erkennen,ein Jäger,der das Krokodil jagdt.Dieses grosse Bild bekommen Steves Eltern zu Weihnachten geschenkt.Am Nachmittag ist es fertig.

23.11.2011

Es ist warm!Sehr warm!Aber ich gewöhne mich daran,vielmehr mein Körper.Die Bewegungen werden langsamer,ich habe das Gefühl mein Blut ist dicker und rinnt gemächlich durch die Adern.Ich schwitze fast ständig,aber das macht nichts,ich bin trotzdem viel draussen.

Der Entwurf
Es entwickelt sich ...
...immer weiter

Ich sitze neben Thommo und schaue ihm zu.Man sagt,dass der Akt des Malens an sich das Wichtige ist,nicht so sehr das fertige Bild hinterher.Es wirkt auf mich fast meditativ.Ich schaue zu,vergesse dabei die Zeit und lasse die Gedanken schweifen.Das Zirpen der Zikaden ist dabei die dauernde Hintergrundmusik.Die Geräusche der unterschiedlichsten Vögel kommen dazu.Doch um die Mittagszeit,wenn die Hitze am Grössten ist wird es still.

Am Nachmittag bereite ich das Abendessen vor.Meinen Maccaroniauflauf! 🙂 Anja und Steve haben ein Buisnessmeeting,ich verziehe mich mit meinem australischen Krimi nach draussen.

Der Auflauf scheint allen zu schmecken.Heute Abend läuft im TV die letzte Folge „Spicks and Specks“,wir schauen alle zu,es ist sehr lustig.

24.11.2011

Wie jeden Morgen gehe ich auch heute wieder mit Josie die Runde.Auf dem Rückweg will ich etwas näher am See vorbei.Grosser Fehler!!! Überfallartig stürzen sich die Mozzies auf mich.Teufel,das juckt,ich weiss nicht wo ich mich zuerst kratzen soll.Also sofort geduscht als wir wieder zu Hause sind und ein Antihistamin eingeworfen.Ich brauche ja nicht mehr zu fahren. 🙂 Nach einiger Zeit geht es wieder.

Felsmalereien in Namguluwur
Felsmalereien 2

Gegen Mittag machen Anja und ich uns wanderfertig.Langärmeliges shirt,Wanderschuhe,Sonnenschutzcreme und natürlich „Bushman´s Repellent“, noch so einen Überfall will ich heute nicht.Das wichtigste ist aber das Wasser.Anja rechnet für die Strecke 1,5 Liter pro Person.Es gibt Todesfälle im Kakadu NP,aber daran sind die Wanderer meiner Meinung nach selber schuld, weil sie vorher nicht genug Informationen einholen und nicht genug Wasser mitnehmen.Das Problem ist nur,dass die „Traditional Owners“ sich in solchen Fällen verantwortlich fühlen.Die Leute,die hierher kommen,sollten sich umfassend informieren,dann würden sie sich und den Menschen hier viel ersparen.

Felsmalereien 3
kleine Echse

Wir fuhren bis nach Namguluwur.Auf dem Parkplatz liessen wir den Wagen stehen und gingen zu Fuss weiter,ca.eine dreiviertel Stunde.Unterwegs gab Anja mir verschiedene Dinge zu essen,die sie von Bäumen schüttelte oder von Sträuchern pflückte. Bush Tucker!!! Es war eine einfache ebene Strecke,aber als wir an den Felsen ankamen,war ich nassgeschwitzt und auch meine Klamotten waren durchgeweicht.Ich kann nur sagen,ich habe noch nie in meinem Leben so geschwitzt.Und das Wasser habe ich dringend gebraucht.

Licht,Fels,Grün
Vogel

Anja hat mir die verschiedenen Felszeichnungen erklärt und dass sie aus verschiedenen Epochen sind.Die Jüngsten sind aus den letzten 2000 Jahren und die ältesten ca. 20000 Jahre alt. Gemalte Wesen,die sechs oder mehr Finger haben gehören nicht zu den Guten.Ihnen wird nachgesagt,dass sie Krankheiten oder sogar den Tod verursachen können.Man kann sie immer wieder anschauen,diese Malereien und bei jedem Mal entdeckt man mehr.Umso unverständlicher ist es für mich,dass eine Reihe Touristen kamen,schauten sich die Malereien an und verschwanden nach 5 Minuten wieder.Man ist halt da gewesen! 🙁  Wir verbrachten eine ganze Zeit dort und haben auch wieder Bushtucker gegessen,rote Früchte,die man vom Baum fallen hören konnte.Die hellen Stellen der Schale schmecken sehr süss.Den Kern,grösser als eine Walnuss habe ich eingesteckt.

Blick über die Ebene
Blick über die Ebene 2

Wir machten uns wieder auf den Rückweg und fuhren nun zum Nourlangie Rock. Diesen Ort mit seinen Felszeichnungen kannte ich schon vom letzten Mal. Heute waren wir auf der Suche nach etwas Besonderem, dem Black Walleroo.Zwei überschaubare Touristengruppen waren auch unterwegs.Eine davon mache Lärm für mindestens die doppelte Menge. Ich werde das wohl nie verstehen.Sie fahren oder fliegen so weit um hier die Landschaft zu sehen,aber dann stehen sie da,drücken ein paar Mal auf den Auslöser und reden und reden und reden.Und das laut,sehr laut! Ich jedenfalls genoss die Aussicht vom Lookout auf die Floodplain,die zwar noch nicht unter Wasser stand,aber ungeheuer grün war.Was für ein Gegensatz zum letzten Mal,als ich während der Dry Season hier war.

Die Natur malt
Nourlangie

Auf dem Rückweg zum Auto gingen wir ganz langsam und hielten nach den Black Walleroos Ausschau.Die Touristen marschierten stramm an uns vorbei,redend natürlich!!!

Walleroo
Joey Walleroo
Als alles wieder ganz still war dauerte es nicht lange und wir hörten Geräusche aus dem Bush
Both together
nd da kam es wirklich,ein weibliches Walleroo,dessen Fell grau ist.Nur die Männchen sind wirklich schwarz.Ich glaube fast ein halbe Stunde blieben wir dort stehen,veränderten vorsichtig unsere Positionen,beobachteten es und drückten natürlich auch auf den Auslöser.Schliesslich kam auch noch ein Joey dazu und gemütlich frassen die Beiden,was ihnen so vor die Nase kam.Es war wunderschön,diese Tiere so ausgiebig beobachten zu können.

26.11.2011

Heute waren wir mit Freunden von Anja auf der Kakadu Buffalo Farm verabredet.Patsy ist eine gute Freundin von Anja.Zuerst haben wir Mangos von Bäumen geholt und anschliessend sind wir ein Stück in den Bush gefahren um nach Schildkröten zu suchen.Die vergraben sich während der Dry Season unter der Erde und sind wohl eine Delikatesse.Ich habe mich nicht wirklich an der Suche beteiligt,die armen Schildkröten 🙁

Flood Plain
Baumstamm

Dafür habe ich mir aber die Gegend besonders gut angeschaut.Auf der einen Seite war die „Flood Plain“,die in ein paar Wochen ganz überflutet sein wird.Dort ist es schon jetzt sehr sumpfig.

Auf der Suche nach Schildkröten
Regenwald
Auf der anderen Seite ist reinster Regenwald.
Näher ran ging nicht,Krokodile
Nicht ungefährlicher Sumpf
Wunderschön,wie verwunschen.Es versteht sich von selbst,dass hier ohne „Bushman´s Repellent“ gar nichts geht.
Flood Plain
Nach dem Gang durch den Sumpf
Alle haben gesucht,das heisst mit langen Metallstangen in den Boden gestochen und wenn es dann hohl klingt,könnte dort eine Schildkröte sein,die dann ausgegraben wird.Aber keiner hat eine gefunden.  🙂

Anja und ich sind anschliessend nach Hause gefahren,weil Patsy ihre Familie getroffen hat.So blieb mir das Gänserupfen erspart. 🙂

27.11.2011

Lake Jabiru am frühen Morgen
Parrots
Heute Morgen habe ich wieder meine Runde mit Josie gemacht.Heute waren wir recht früh und die Temperaturen waren noch erträglich.
Vögel :-)
Red tailed black Cockatoo
Den Fotoapperat hatte ich mitgenommen,weil ich eigentlich die kleinen roten Vögel einfangen wollte,aber ausgerechnet heute waren sie nicht da.

Australien Bustard
Boulder Creek,Yurmikmik
Um kurz nach 9 a.m. sind dann Anja,Philip und ich losgefahren an das südliche Ende des Parks.Wir wollten schwimmen gehen.
Wasser
Farne
Es waren ca. 150 km,das heisst 1,5 Std. Fahrt,die ich sehr genossen habe.Bevor wir zum Boulder Creek kamen,haben wir einen kurzen Stopp an einem Bush Campground gemacht.Wenn ich nochmal in den Kakadu komme,möchte ich hier eine Nacht verbringen.Hier muss der Himmel nachts wunderschön sein.

Der Boulder Creek ist ein Wasserfall,der zwei Pools mit frischstem Quellwasser speist und auch in der Dry Season nicht austrocknet.Mit Klamotten bin ich ins Wasser gestiegen,hier trocknet ja alles schnell.Anja hat sich gedrückt!!! 🙂 Ausser uns war hier nur noch eine kleine Reisegruppe mit Backpackern.

Dirt Road
Ikoynarrwa (The Rock Hole)

Nachdem wir dort eine ganze Zeit zugebracht hatten,machten wir uns wieder auf den Rückweg,über die Hängebrücke.Lunchtime hatten wir dann am Mary River Roadhouse. Anschliessend ging es nach Ikoymallwa.Auch hier wird ein Creek von einem Wasserfall gespeist und auch hier ist während der Dry Season Wasser.

Wunderschön
Für diesen Ort braucht man ein spezielles Permit.Und ich weiss auch warum!Es ist so wunderschön,ruhig und fast mystisch,dass man keine Kirche oder ähnliches braucht,wenn man hier sitzt.So wirklich fallen mir keine Worte ein um diesen Ort zu beschreiben.

Aber irgendwann mussten wir ja wieder hier weg,denn wir hatten ja wieder 1,5 Std. Fahrt vor uns.Als wir dann auf dem Highway wieder Netz hatten,hat Anja zu Hause angerufen.Dort herrschte leichte,aber wirklich nur leichte Panik.Steve hatte beim Wegräumen von Sachen draussen das Nest einer „Western Brown Snake“ gefunden.Eine der giftigsten Schlangenarten hier oben.Der Ranger,der die Schlange fangen sollte war schon informiert.Ich hoffte nun,dass es noch dauern würde,bis wir zu Hause waren,denn so eine Schlange wäre doch etwas fürs Objektiv. 🙂 Leider war der Ranger schon da,als wir ankamen,nur die Schlange hat er nicht gefunden.So heisst es jetzt also aufpassen wenn man nach draussen geht.

Das war also nun mein letzter Tag in Jabiru bei Anja,Steve und Philip.Morgen nachmittag geht es mit dem Greyhound zurück nach Darwin.Dort habe ich dann noch einen Tag,bevor es am Mittwoch zurück ins inzwischen kalte Deutschland geht.

Melde mich aber aus Darwin nochmal.

3 Antworten zu “Auf zum Top End – Jabiru”

  • Zlata sagt:

    Hallo liebe Anne, habe mich durchgelesen, schreibst wunderbar, es macht Spaß zu lesen. Als ich die Bilder mit den Hunden sah, dachte ich mir: Ja die Anne hat bestimmt sehensucht nach ihren Hunde bekommen als sie sie sah. Kenne ich GUT. Genieße noch deine übrige Zeit, wünsche dir guten Flug nach Hause. Der Abschied wird schwer sein ABER dran denken: Der nächstenmal gibt es bestimmt wieder. Lg. Zlata

  • Teddy sagt:

    Solltest O.E. Deine Reiseberichte schicken, evtl.per Mail. Du schreibst wirklich gut.
    Weiterhin viel Spass. Gruesse aus dem aufregenden Voosen.

  • Aussiesu sagt:

    Prima Anne, dass Du diesen weiteren Hoehepunkt Deiner diesjaehrigen Reise so geniessen kannst!

    Viel Spass weiterhin und dann eine gute Rueckreise,

    liebe Gruesse Susanne

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